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Zisternengröße berechnen

Wie groß muss Ihre Regenwasser-Zisterne sein? Geben Sie Dachfläche, Dachart, Jahresniederschlag und Verbraucher ein und erhalten Sie sofort Jahresertrag, Jahresbedarf, empfohlene Größe und Deckungsgrad. Alle Berechnungen laufen in Ihrem Browser, es werden keine Daten übertragen.

Dach und Niederschlag

Grundfläche in der Draufsicht, nicht die geneigte Dachfläche. Das ist übliche Praxis, in den Quellen nicht ausdrücklich belegt.

Landesmittel, eigene Mittelwertberechnung aus DWD-Daten. Ihr Standort kann um 30 % abweichen.

Wird mit dem Bundesland gesetzt; ändern Sie ihn, wenn Sie den Wert Ihres Standorts kennen.

Verbrauch

Verbrauchswerte anpassen (optional)

Die Quellen streuen: Für das WC finden sich 24 bis 37 Liter je Person und Tag. Beide Standardwerte sind Richtwerte.

Reserve

So viele Tage Trockenheit soll die Zisterne überbrücken. Die Tabelle unten zeigt alle drei nebeneinander.

Ergebnis

Empfohlen: rund 3.000 Liter (3,0 m³) bei 21 Tagen Reserve. Jahresertrag 57.024 L, Jahresbedarf 43.800 L, Deckungsgrad höchstens 100,0 %. Richtwert.

Ergebnis für Ihre Zisterne
GrößeWert
Jahresertrag des Dachs 57.024 L
Bedarf Toilettenspülung 43.800 L
Bedarf Waschmaschine 0 L
Bedarf Garten 0 L
Jahresbedarf gesamt 43.800 L
Maßgebende Menge (kleinerer Wert) 43.800 L
Speicher vor dem Aufrunden 2.628 L
Empfohlene Zisternengröße (Richtwert) 3.000 L
Deckungsgrad (obere Grenze) 100,0 %
Dieselbe Rechnung mit drei Reserven
ReserveFaktorSpeicher rohAufgerundet
21 Tage (Faustformel 6 %) 0,0602.628 L3.000 L
30 Tage (Sicherheitsreserve) 0,0823.600 L4.000 L
45 Tage (große Reserve) 0,1235.400 L5.500 L

Der Deckungsgrad ist eine obere Grenze ohne Simulation über das Jahr. Die Faustformel bezieht sich auf die kleinere Menge aus Ertrag und Bedarf; Regenverteilung, Trockenphasen und Überlauf sind nicht modelliert.

Richtwert, keine Fachplanung. Alle Werte sind Faustwerte; den Normtext haben wir nicht ausgewertet. Verbindliche Auslegung, mögliche Anzeigepflicht bei Wasserversorger, Gesundheitsamt oder Gemeinde sowie Gebührenfragen klären Sie mit einem Fachbetrieb und Ihrer Kommune. Angaben ohne Gewähr.

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So funktioniert der Rechner

Der Jahresertrag ergibt sich aus Dachfläche × Niederschlag × Abflussbeiwert × Filterwirkungsgrad. Für Schrägdächer mit Ziegel oder Beton setzen wir 0,8 an, für glattes Metall 0,9, für Kiesdächer 0,6 und für extensive Gründächer 0,4; der Filter kostet rund 10 Prozent (0,9), siehe regenwasser-haushalt.de. Die Beiwerte stammen aus Ratgebern, nicht aus einer Norm, und streuen je nach Quelle, vor allem bei Gründächern (0,3 bis 0,6).

Den Jahresbedarf schätzen wir mit 30 Litern je Person und Tag für die Toilettenspülung, 12 Litern für die Waschmaschine und 60 Litern je Quadratmeter Garten und Jahr. Die Quellen streuen: Für das WC finden sich 24 bis 37 Liter, für den Garten 60 bis 150 Liter pro m² und Jahr (Edinger). Passen Sie die Werte an Ihren Haushalt an.

Die Speichergröße folgt der verbreiteten Faustformel, die Ratgeber der DIN 1989 zuschreiben: etwa sechs Prozent des kleineren Werts aus Jahresertrag und Jahresbedarf, was grob drei Wochen Trockenzeit überbrückt. Den Normtext selbst haben wir nicht gelesen. Wer mehr Reserve möchte, rechnet mit 30 oder 45 Tagen; genau deshalb weichen Rechner und Foren so stark voneinander ab, die Vergleichstabelle zeigt es.

Der Niederschlag je Bundesland ist das Mittel 1991 bis 2020, das wir aus den DWD-Gebietsmitteln selbst berechnet haben; Ihr Standort kann deutlich abweichen. Als Plausibilitätswert nennen Stadtwerke für einen Haushalt mit drei bis vier Personen etwa 4 m³ (Stadtwerke Neu-Anspach). Das Ergebnis ist ein Richtwert und ersetzt keine Fachplanung.

Rund ums Haus: Wer mit Pellets heizt, berechnet im Pellet-Rechner Jahresbedarf und Lagerraum; für den Kaminofen rechnet der Brennholz-Rechner Raummeter und Ster um.

Verwendete Werte und Quellen

„Quelle geprüft“ heißt, wir haben die Seite oder das PDF geöffnet. „Richtwert“ heißt, der Wert stammt nur aus Ratgebern oder ist unsere eigene Annahme. Eine Primärnorm war nicht lesbar. Stand der Prüfung: 21.10.2026.

Konstanten der Berechnung
GrößeWertEinstufungHerkunft
Abflussbeiwert Schrägdach Ziegel/Beton 0,8 Richtwert regenwasser-haushalt.de (Ratgeber)
Abflussbeiwert Metalldach, glatt 0,9 Richtwert regenwasser-haushalt.de und Edinger (Ratgeber)
Abflussbeiwert Flachdach Bitumen/Dachpappe 0,8 Richtwert Edinger 0,8; andere Quellen 0,7 bis 0,85, wir wählen 0,8
Abflussbeiwert Flachdach Kies 0,6 Richtwert regenwasser-haushalt.de 0,6; Edinger 0,8, wir wählen konservativ 0,6
Abflussbeiwert Gründach, extensiv 0,4 Richtwert regenwasser-haushalt.de und Edinger 0,4; andere Quellen 0,3 bis 0,6
Filterwirkungsgrad 0,9 Richtwert regenwasser-haushalt.de (90 %)
Reservefaktor (21 Tage) 0,06 Richtwert 6 % der kleineren Menge laut Ratgeber; Normtext nicht gelesen
Reserve 30 und 45 Tage 30 / 365 und 45 / 365 Richtwert Edinger empfiehlt 30 Tage; 45 Tage aus Forenangaben
WC je Person und Tag 30 Liter Richtwert Eigenwahl in der Mitte der Spanne 24 bis 37 Liter
Waschmaschine je Person und Tag 12 Liter Richtwert regenwasser-haushalt.de (12); Edinger umgerechnet etwa 15
Garten, normal 60 L je m² und Jahr Richtwert regenwasser-haushalt.de
Garten, intensiv 150 L je m² und Jahr Richtwert Edinger (150, bis 250 bei intensiver Nutzung)
Aufrunden der Empfehlung 500 Liter Richtwert Eigenwahl, kein Sicherheitsfaktor
Niederschlag je Bundesland (1991 bis 2020) 574 bis 953 mm Eigene Mittelwertberechnung aus DWD-Daten DWD-Gebietsmittel, Mittel der 30 Jahreswerte von uns berechnet
Berlin, Hamburg, Bremen Wert der Gruppe Richtwert Einzelwerte nicht in der Datei, Gruppenwert als Ersatz
Typische Größe 3 bis 4 Personen 4.000 Liter Quelle geprüft Stadtwerke Neu-Anspach, nur zur Plausibilität

Geöffnete Quellen:

Die genannten Ratgeber, Stadtwerke und der DWD sind weder Auftraggeber noch Prüfer dieses Rechners; sie sind nur die Herkunft einzelner Werte. Berechnung der Bundeslandwerte: https.

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Häufige Fragen

Wie groß sollte eine Zisterne für ein Einfamilienhaus sein?

Häufig nennen Ratgeber 3.000 bis 5.000 Liter. Der Rechner ermittelt den Wert aus Ihrer Dachfläche, dem Niederschlag und Ihrem Verbrauch. Zum Vergleich: Die Stadtwerke Neu-Anspach nennen für einen Haushalt mit drei bis vier Personen, zwei WC und Gartenentnahme etwa 4 m³.

Warum nennen Rechner so unterschiedliche Größen?

Die Reserve (21, 30 oder 45 Tage), die Bezugsgröße (Ertrag, Bedarf oder der kleinere Wert) und die Annahmen zu WC- und Gartenverbrauch unterscheiden sich. Dazu kommt, ob Abfluss- und Filterfaktor berücksichtigt sind. Das kann bei gleichem Haus einen Faktor 2 ausmachen; die Tabelle oben zeigt die Reserven nebeneinander.

Was ist der Abflussbeiwert?

Der Anteil des Regens, der tatsächlich im Tank ankommt. Verdunstung und Benetzung des Dachs sind darin enthalten. Glatte Dächer liefern mehr, Kies und Begrünung deutlich weniger. Je nach Quelle weichen die Werte leicht ab.

Was bedeutet Deckungsgrad?

Der Anteil Ihres Jahresbedarfs, den das Dach theoretisch liefern kann. Es ist eine obere Grenze: Ohne Simulation über das Jahr bleiben Trockenphasen und ein zu kleiner Speicher unberücksichtigt, der tatsächliche Anteil kann niedriger liegen.

Muss die Zisterne angemeldet werden?

Das hängt von Ihrem Ort ab. Wird das Regenwasser im Haus genutzt, etwa für WC oder Waschmaschine, besteht häufig eine Anzeigepflicht; zudem regeln Kommunen die Gebühr für Niederschlagswasser. Fragen Sie vor dem Bau Ihren Wasserversorger, das Gesundheitsamt und die Gemeinde. Rechtsauskunft gibt dieser Rechner nicht.

Darf ich Trinkwasser nachspeisen?

Nach den Hinweisen der Stadtwerke Neu-Anspach nur über einen freien Auslauf nach DIN EN 1717 und nicht direkt in die Zisterne. Die Ausführung gehört in die Hand eines Fachbetriebs.

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